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Buddipole

Ist man in den Bergen unterwegs Sota-mäßig unterwegs, stellt sich unweigerlich die Frage nach der "richtigen Antenne". Neben einer brauchbaren Leistungsfähigkeit muss sie leicht, kompakt und gut und sicher zu transportieren sein. Nach einigen Versuchen mit Drahtantennen an einem 10m-Kunststoffmast (Spieth-Mast) und intensiven Rcherchen im Internet bin ich auf den Buddipole gestossen.
Der Kurs zum Dollar stand auch gerade günstig und so habe ich direkt beim "Erfinder" und Vermarkter des Buddipoles, Budd W3FF, bestellt. Knapp zwei Wochen später erhielt ich ein sauber verpacktes Paket mit dem Buddipole. Der Buddipole ist eine professionell gefertigte Portabelantenne für 40-70cm (mit zusätzlichen Spulen bis 80m);aber nicht breitbandig  sondern resonant für eine bestimmte Frequenz. Die hohe Verarbeitungsqualität und leichte Bedienbarkeit machen diese Antenne zu einem hervorragenden Begleiter für Urlaube und andere Portabeleinsätze. Die Transportlänge des Dipols beträgt nur 56cm, und fast jede Stange ist als Mast geeignet. Ein Koaxkabel (380cm) mit PL-Stecker und BNC-Adapter gehört zum Lieferumfang des Buddipole, antennenseitig ist das Kabel mit einer Mantelwellensperre versehen. Die Belastbarkeit ist 250 Watt. Budd, W3FF, sagt zur Belastbarkeit:
"This rating is very very conservative. We actually run the Buddipole with 500w on sideband without any problems. One must only be careful to watch the RF off the tips of the antenna. We say 250w to be safe. We did run a full KW through the Buddipole and felt the beads in the coax assembly get hot, as well as the coils! But the antenna continued to operate just fine after a minute or two on SSB."
Aber darüber musste ich mir keine Sorgen machen, wollte ich doch nur mit einem FT-817 qrv sein.
Bild Buddipole Deluxe Kit
Das Konzept des Buddipoles lässt eine Vielzahl an Konfiguratione zu: horizontaler Dipol, vertikaler Dipol, L-Antenne, horizontale V-Antenne,V-Antenne, Inverted-V-Antenne und Vertical. Für den Transport steht eine solide Nylontasche zum Lieferumfang. In der Deluxe-Ausführung wiegt alles unter 5K (inkl. Mast und Tripod) und ist nicht länger als 61. Sogar das NUE-PSL-MOdem und die Tastatur haben noch in der Tasche Platz. Mit ein paar Zusatzteilen lässt sich auch problemlos eine 2-Element-Yagi aufbauen.


Natürlich darf man sich von einer verkürzten Antenne keine Wunderdinge erwarten. Die Praxis zeigt aber, dass selbst im Sonnenfleckenminimum einiges an DX zu arbeiten war (aber mit 100W). Die Vorteile, eine leichte, kompakte (siehe Bild rechts: gesamtes Deluxe-Kit), symmetrische, erdunabhängige und resonante Antenne mit ca. 5 kg Gewicht und leichter Aufstellbarkeit in Betrieb nehmen zu können, wiegen die Nachteile einer portablen Antenne deutlich auf. Der Buddipole ist seit nunmehr 2 Jahren im Einsatz und bereitet mechanisch nach wie vor keine Probleme. Leichte Korrosion an den Spulen ist unvermeidbar und wirkt sich elektrisch nicht aus.


In Kombination mit dem NUE-PSK-Modem und einem FT-817 (ergänzt um einen Kompressor) ist man portabel von 80m bis 70 cm in SSB, PSK31 und RTTY qrv. Schnelle Bandwechsel kann man nicht vornehmen, da der Buddipole erst für die Wunschfrequenz verlängert oder verkürzt werden muss (eine Beschränkung auf die Afu-Bänder besteht nicht, der Buddipole ist durchgehend abstimmbar).


Weitere Informationen beim Hersteller oder bei WiMo-Antennen und Zubehör.



Bildquelle: alle Bilder Buddipole Inc., www.buddipole.com



 




 
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