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Bauanleitung für Duoband-LPDAs

Maße und Bauanleitung für die Amateurfunkbänder 2m und 70cm. Diese Antenne kann im Zuge der Vortragsserie ANTENNENTECHNIK gebaut werden. Über den Start wird rechtzeitig im Newsticker informiert

Handliche Duoband-Antennen mit hohem Gewinn setzen sich allmählich durch. Wer sie hat, ist begeistert und gibt sie nicht wieder her.

Mit Baulängen um 1m werden schon weit über 10dBd Gewinn auf 70cm erzielt.

Auf sechzehn Seiten sind die Maßangaben für 3-Element- bis 18-Element-LPDAs angegeben. Mit Tipps und Tricks wird weitergeholfen. Die neuen Entwicklungen im Jahr 2006 ermöglichen kleinere LPDAs mit höherem Gewinn. Weitere Optimierungen aus dem Jahr 2009 sind dazugekommen.

 

Danke an Günter Lindemann, DL9HCG für die Bereitstellung der Dolumente!

Bauanleitung downloaden


Auch hier wollte ich, wie bei der J-Antenne wissen, wie sich der Selbstbau gestaltet, welche Kosten entstehen und ob die Antenne mit geringem Werkzeugeinsatz erfolgreich gebaut werden kann:

Als Material wurde ausschließlich Alu (eloxiert), wie es in allen Heimwerkermärkten erhältlich ist, gewählt. Für die Booms wurde 15 mal 15 mm-Vierkant herangezogen, die Strahlerelemente bestehen aus Rundalu Durchmesser 6mm. Für die Befestigung stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Ich habe sowohl die Nietmethode als auch die Schraubmethode gewählt. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, die Nietmethode ist zu vergessen: neben den in der Bauanleitung angesprochenen Kontaktproblemen mangelt es an der mechanischen Stabilität , sodass ich die Schraubmethode nur empfehlen kann. Relativ einfach in der Herstellung und mechanisch bombenfest. Nach dem Ablängen, markieren und bohren der Booms habe ich die Strahler abgelängt und mit einem Gewinde versehen. Das Schneiden der Gewinde war kein Problem, da Alu relativ weich ist. Danach wurden die Gewinde in die Booms geschnitten und die Strahler mittels Mutter und Zahnscheibe an den Booms befestigt. Vorher habe ich den Umgebungsbereich der Strahler noch kräftig angeschliffen, um die Eloxal-Schicht zu entfernen und einen guten Kontakt zwischen Booms und Strahler zu gewährleisten. Danach wurden die Mittelstücke aus Kunststoff frei geführt ausgefräst und alles zusammengebaut. Dann kam die Anpassleitung und die Speiseleitung zur Vollendung und die Antenne wurde auf einem alten, noch vorhandenen Träger montiert.

 

In Summe habe ich für das gesamte Material ca. 40 € (Stand 12.2009) investiert, Mit Pausen haben Regina OE6LRF und ich (OE6LCF) ein ganzes Wochenende für den Bau benötigt. Ich darf noch anführen, dass der gesamte Bau im Wohnzimmer erfolgte und ich über keinerlei Werkstattausrüstung für mechanische Arbeiten verfüge. Ich habe nur handgeführte Werkzeuge und ein Dremel-Multitool. Der Abgleich gestaltet sich etwas "fitzelig", da sich jeder Millimeter sofort am SWR auswirkt, aber mit etwas Geduld, Unmengen an Kaffee und schachtelweise Zigaretten kommt man ans Ziel! Die Antenne ist aufgrund der sehr ausführlichen Baubeschreibung auch für Newcomer sicher nachzubauen und stellt meiner Meinung nach ein lohnendes Projekt dar, da mit wirklich geringen Kosten eine leistungsfähige Antenne für 2m und 70cm gebaut werden kann. Ich habe mich für eine 4-Element-Variante entschieden, welche bei 2m einen Gewinn von ca. 6 dBi und auf 70 cm von 8 dBi aufweist. Ein weiterer Vorteil (gegenüber einer Yagi) ist der deutlich geringere Platzbedarf und die Nebenzipfelfreiheit einer LPDA.

 

Diese Antenne kann gerne im Rahmen eines Wochenende-Selbstbauprojektes mit meiner Betreuung verwirklicht werden!

 

Noch ein paar Bilder von der fertigen Antenne:

 

   
   
   

 
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